Einen Satz, den ich in der letzten Wochen oder Monaten immer wieder gehört habe. Den ich gehört habe, wenn es darum ging sich zu Treffen mit Freunden oder der Familie. Ein Satz, den ich oft verwende, wenn es um Aufgaben geht, To-do-Listen, Wünschen, Träume.

Und ich habe oft darüber nachgedacht. Warum haben wir keine Zeit? Wir haben so viele Möglichkeiten, die uns doch eigentlich das Leben leichter machen sollten. Wir haben Waschmaschinen, Geschirrspüler, Staubsaugerroboter, Pizzadienst, Handys mit wunderbaren Apps, die uns den Alltag vereinfachen sollen. 

Warum dann bitte keine Zeit? Ich glaube es gibt zahlreichen Gründe. Ein Grund ist Social Media, Whats App. Diese Dinge sind schön und geben neue Möglichkeiten. Doch sie rauben uns auch Zeit. Wir lesen oft schon reflexartig dort und schauen sinnlos durch die Beiträge, lachen über komische Bilder und Videos, ärgern uns über den Ärger des Posters, gehen mit in der Emotion. Puff!Und da geht unsere so kostbare Energie nach draußen. Hat du schonmal geschaut, wie es dir danach geht, wenn du bei FB und co. Warst? Weißt du wie oft am Tag du das Handy in die Hand nimmst? Ja, ich genieße diesen Luxus selbst, aber ich verfluche es auch Oft.
Ein weiterer Grund ist, das nicht „nein sagen“ können. Du wirst gefragt, ob du helfen kannst oderA ob du dich Treffen möchtest, hast aber eigentlich keine Lust. Sagst du das? Triffst du dich wirklich nur mit Menschen, die dir gut tun oder oft aus der Pflicht heraus?

Es gibt bestimmt noch viele, viele Gründe. Und einer ist mir besonders wichtig. 

Was machen wir denn, wenn wir mal mit uns wären? Also nur DU. So wie das Universum dich auf diesen Planeten gestellt hat. Nur du alleine. Ohne Handy, Fernsehen, IPAD. Ohne Süßigkeiten. Ohne Mitmenschen. Nur du und eine halbe Stunde Zeit. 

Spürst du gerade Langeweile oder Angst? Oder nichts? Spürst du beim Gedanken daran gähnende Leere? Es gab eine Zeit, da hätte mir der Gedanke wirklich Angst gemacht. Weil ich verlernt hatte, dass ich der kostbarste Mensch in meinem Leben bin. Weil ich mich selbst nicht ausstehen konnte. Weil ich mit mir nichts anzufangen wusste. Weil ich Angst hatte vor dem Leben – so ganz alleine ist das gefährlich. Doch mittlerweile kann ich meditieren und auch ganz bewusst in meinen Körper wandern, sogar wenn ich inmitten von Menschen bin. Das einzige was ich tun muss ist, mich bewusst dafür zu entscheiden oder mich so dem Leben hingeben, dass ich loslasse. 

Lass auch du los. In dir. Mit dir. Für dich. 

Mein Herz grüßt dein Herz. 
Das Universum in mir grüßt das Universum in dir. 
Der Raum des Friedens in mir grüßt den Raum des Friedens in dir. 

Deine Tanja

7. Juli 2019